Karl-Heinz Osmer --- Webseiten und Softwareentwicklung Südhessen

Osmer Software


Moin,

Karl-Heinz Osmer
Karl-Heinz Osmer

Mai 2020

Mein 71. Geburtstag liegt hinter mir und ich blicke auf ein erfülltes Berufsleben als Softwareentwickler zurück. Dauerurlaub mit selbstgewählten Aufgaben und interessanten Entdeckungen hat begonnen.

Nicht alles lief nach Plan, mehrmals wechselten fette und magere Jahre.

1973 die Ölkrise mit den Fahrverboten, Einknicken der Wirtschaft und Kündigung. Habe Jobs angenommen und viel gelernt als Fensterputzer, Hobby-Gärtner, Markisen-Installateur und schließlich Weinberater mit eigenem Wein-Lädchen und Weinproben bei Privatkunden. Danke an das Leben, das mir Grenzen und Verzicht gelehrt hat. Ein Fach, das in Schule und Ausbildung nicht vorkommt.

Mit Beginn der Personal-Computer Mitte der 1980er ein eigenes Warenwirtschaftssystem für Gewerbe, Großhandel und Handwerk vertrieben und seit 2001 Webmaster und Datenbank-Programmierer für das Internet.


Doch nun als Rentner stellt sich die Frage, wie ich meine Tage sinnvoll fülle.

Nach wie vor nehme ich selbstgewählte ehrenamtliche Aufgaben im Internet wahr, betreue meinen Veranstaltungskalender remso.eu - aber immer weniger mag ich in der dunklen Büro-Höhle am Bildschirm sitzen, während draußen die Sonne scheint und mein Garten ruft.


Mein Bio-Garten

Ganz anders als beim Programmieren wird die Arbeit im Garten durch die Natur fortgesetzt. Nach einer Programmier-Pause (Urlaub / Krankheit) ist nichts dazugekommen, nach einer Garten-Pause wuchert es überall. Ökonomisch extrem interessant, eine Kartoffel ergibt 7 - 8 Knollen, 700% Gewinn pro Jahr ;-)

Es wuchern lebensfrohe Pflanzen, die ungefragt am falschen Platz wachsen. Aber genau das sind Pflanzen, die von Schädlingen verschont und von Insekten besucht werden. Nahrung für Mensch und Tier (z.B. Löwenzahn-Salat), Heilpflanzen (z.B. Spitzwegerich für Wunden) und eine wunderschöne Farbvielfalt der Blüten.

Wie ärmlich dagegen sind die sterilen Hybriden von Super- und Baumärkten, die kurzfristig das Auge des Menschen erfreuen, aber niemandem Nahrung bieten und sich nicht vermehren. Die meisten gehen im Winter ein und müssen nachgekauft werden. Ein Geschäftsmodell, aber keine Natur.


eine Musik

Neben dem Garten ist mir die Musik wichtig. Habe wegen zahlreicher Umzüge in zahlreichen gemischten und Männer-Chörem gesungen und gehe immer noch gerne in Projektchöre. Bin an Auftritten interessiert, viele Chöre wollen aber nur eine wöchentliche Beschäftigungs-Therapie durch ihren bezahlten Chorleiter*in in vertrautem Rahmen.

Ich engagiere mich in der Shanty-Szene, etwa dreitausend Chöre und Sänger-Gruppen in Europa. Bin Webmaster für den deutschen Fachverband Shanty-Chöre Deutschland (FSD) und veranstalte eigene Events wie das zweijährige „Singen unter Segeln“, ein Wochen-Törn auf einem Traditions-Segler mit Sängern und Musikern diverser Shahnty-Chöre.

die mich im Internewt fordewrn. Aber mehr und mehr ist es mir zuwiser,

ich bin in Bremen geboren, habe dort das Abitur gemacht und meinen Beruf als Softwareentwickler begonnen. Es war „chick“, dem Geld hinterherzulaufen und als mobiler Arbeitnehmer seine Wurzeln zu kappen.

Im Rückblick erinnere ich mich an die Schule. Der Übergang vom umherziehenden Jägern und Sammlern zum seßhaften Bauern mit seinen verlässlichen Nachbarn war Grundlage der Kultur.

Als umherziehender Sammler von guten Gehältern hatte ich keine verlässlichen Nachbarn, sie wechselten alle paar Jahre und ich war der Neue in neuer Umgebung.

Die Menschwerd

und zur Schule gegangen. Rentner mit Dauerurlaub, jeden Tag 24 Stunden, die ich füllen muss.

Mein 71. Geburtstag liegt hinter mir. Ich bin Single und werde auf Partnerschafts-Plattformen gefragt, ob ich heimatverbunden bin. Was ist Heimat?

In Bremen geboren und zur Schule gegangen. Habe meinen Beruf als Programmierer in Bremen angefangen, bin aber dann mehrmals in Deutschland umgezogen. Man muss ja „mobil“ und unabhängig sein. In Südhessen gestrandet. Wegen des großen Gartens, den ich als Mieter bewirtschaften darf.

Historisch gesehen, war der Schritt vom Jäger zum sesshaften Bauer die Voraussetzung, Kultur zu entwickeln.

7Manchmal

. Geburtstag hinter mir und werde gefragt, wo ist deine Hemaz. . Geb

Ich bin in Bremen geboren und aufgewachsen, bis zum Abitur in der Neustadt (Gymnasium am Leibnizplatz) in die Schule gegangen. Früh geheiratet, eine Wohnung in der Gastfeldstraße, bei Hameico am Bremer Hauptbahnhof die EDV-Programmierung gelernt (IBM 1401, Autocoder 1968)

Dann beruflich gewechselt nach Baden-Württemberg zu BBC Mannheim und 1973 im Rahmen der Ölkrise arbeitslos geworden.

. Bin ich ein Tagenbaren? Ich hatte das so in Erinnerung, dass ein Tagenbaren in der dritten Generation Bremer ist. Also Großeltern und Eltern auch in Bremen geboren. Einer meiner beiden Großväter stammt aus Lilienthal, nah bei Bremen, aber nicht Bremen. meine Eltern auch. Dennoch bin ich kein Tagenbaren, das wäre jemand, dessen Großeltern und Eltern in Bremen geboren und aufgewachsen sinde.

Ein Berufsleben lang bin ich als Programmierer und freiberuflicher Softwareentwickler für Industrie, Gewerbe und Dienstleister im kaufmännischen Bereich tätig. Warenströme, Terminmanagement und Lagerhaltung sind mein Metier.

Es macht Spaß und bringt Anerkennung, Probleme von Arbeitgebern und Kunden zu lösen. In meinem Fall mit Computern als Werkzeug.

Nun bin ich 70+, aber als Freiberufler gibt es keine harte Rentner-Grenze. Die Rente setzt zwar ein, aber die Schaffensfreude nicht aus. Was ich ein Berufsleben lang mit Freude und Engagement gemacht habe, kann ich nicht zu einem bestimmten Datum abschalten.

Aber es gibt mehr Zeit für neue Projekte und über die möchte ich berichten.


Da ist seit 2008 mein europaweiter Veranstaltungskalender remso.eu im Internet, der ursprünglich als Arbeitsprobe für Webseiten und Datenbanken gedacht war, denn meine Internet-Programme für geschlossene Benutzergruppen kann ich nicht zeigen. Vereine und Kommunen nutzen den Kalender gerne, um ihre Veranstaltungstermine in 21 Nationen kostenlos zu publizieren. Die Benutzeroberfläche ist deutsch, englisch und niederländisch.


Der Garten ist mein Fitness-Zentrum, jederzeit verfügbar ohne Anfahrt. Zu verschiedenen Jahreszeiten erfreue ich mich an Blumen, Insekten, Vögeln und möchte Früchte, Beeren und Gewürze frisch ernten. Die Fitness bringt auch noch Erträge statt Kosten, das Holz alter Bäume Wärme am Kaminofen.


Seit 2013 organisiere ich Chor-Events und bin selbst als Sänger dabei. „Singen unter Segeln“ sind Wochentörns auf Traditionsseglern für Shanty-Sänger/innen und -Musikanten/innen aus verschiedenen Chören. Z.B. im Mai 2019 auf dem IJsselmeer (Bericht). Der nächste Törn ist für Mai 2021 angedacht, Interessenten sind schon jetzt willkommen. Dann die Shanty-Festivals anlässlich des Rheinischen Fischerfestes in Gernsheim (nächstes am So, 02.08.2020) und ganz aktuell Gründung der „Internationale Musikinitiative Berkach“ mit einer Eltern-Kind-Gruppe und Instrumentalisten. Die Kinder üben fleissig für unseren ersten kleinen Auftritt bei den Senioren in Raunheim.


Im Winter lade ich ein zu „Berkacher Kamingesprächen”. Themen werden festgesetzt, Referenten gesucht und dann können sich jeweils 10 Personen anmelden für entspannte, lehrreiche Diskussionsabende am wärmenden Kaminofen. Anfang 2020 geht es um die Weltreligionen. Wie bestimmen sie den Alltag ihrer Anhänger, wie deren Feste?


08.01.2020   Im Zusammenhang mit den Bränden in Australien wird der enorme Verlust von Kleintieren, auch Insekten, gerne übersehen. Doch nicht nur durch Brände, auch durch Schädlingsbekämpfung und Tier-Arzneimittel geht der Insektenbestand weltweit stark zurück.

Dungkäfer
Dungkäfer

Genannt wird unter anderem der Dungkäfer, der Exkremente beseitigt und durch Arzneimittel im Kot von Haustieren dezimiert wird. Siehe Umweltwirkungen von Tierarzneimitteln

Seit Jahren wundere ich mich, dass etwa Hunde-Welpen zum Verkauf angepriesen werden mit dem Hinweis „mehrfach entwurmt”. Ich habe zwei gesunde Hunde, die nicht entwurmt werden. Was bedeutet denn „wurmfrei“? Da wird Platz geschaffen für eine neue Wurm-Population. Gesunde Organismen bilden ein Gleichgewicht mit „Mitbewohnern“, ich vermeide bewusst das Wort „Schädlinge“, es entsteht kein Schaden. Und wenn, dann weil die „Nützlinge“ ebenfalls ausgerottet werden.


Karl-Heinz Osmer
Datenverarbeitungskaufmann

Wallerstädter Str. 16
64521 Groß-Gerau

06152 8558287
osmer.kh bei osmer.de


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